
Ein Spiel endet nicht, nur weil eine Spielfigur fehlt.
Manchmal beginnt es genau dann.
Antonia glaubt, das Schlimmste liege hinter ihr. Gemeinsam mit Martin und Henry beginnt sie ein neues Leben an der Universität – fern von Spiegeln, Ritualen und allem, was sie zurücklassen wollte. Zwischen Vorlesungen, neuen Routinen und einem vorsichtigen Versuch von Nähe wirkt Normalität plötzlich greifbar.
Doch Nähe bleibt nicht unbeobachtet.
Was zwischen drei Menschen entsteht, wird schnell zum Gegenstand von Gerüchten, Urteilen und Erwartungen. Antonia gerät ins Zentrum von Spannungen, die sich nicht mehr erklären lassen – zwischen Begehren und Ablehnung, Loyalität und Misstrauen. Entscheidungen, die privat sein sollten, werden öffentlich. Grenzen verschwimmen.
Während das Umfeld reagiert, wird klar, dass es keinen neutralen Raum mehr gibt. Nähe zieht Aufmerksamkeit an. Nähe erzeugt Druck. Und Nähe macht angreifbar – nicht nur Antonia, sondern auch die, die ihr am nächsten stehen.
Was als gemeinsamer Neuanfang gedacht war, entwickelt sich zu einem Spiel aus Macht, Projektion und Schuld. Und Antonia muss erkennen, dass manche Konsequenzen nicht dort entstehen, wo man sie vermutet.
Dämonenschach – Wenn die Hölle antwortet ist der zweite Band des zweiteiligen Urban-Fantasy-Romans Dämonenschach und setzt die Handlung unmittelbar fort.
Die Geschichte entfaltet ihre volle Wirkung nur in Kenntnis des ersten Bandes
